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02.06.2021

EMG-Bandlaufregelungen: Know-how für die Anwender – 09

Induktive Mittenmessung im Nassbereich, z. B. bei Beizlinien

Schematische Darstellung der IMR Bandmittenmessung in feuchter Umgebung mit Spulen in Schutzrohren und Handgriffen zur Positionierung

In diesem und in den folgenden Artikeln dieser Reihe fassen wir Know-how zum Einsatz von EMG-Bandlaufregelungen zusammen und versuchen, Ihnen damit für die Planung der einsetzbaren Komponenten und für die Auslegung der Systeme die notwendigen Grundlagen an die Hand zu geben.

Bisher erschienen: 

 

Induktive Mittenmessung im Nassbereich, z. B. bei Beizlinien

Einsatz und Anwendung:

In aggressiver und feuchter Umgebung, wie Bandbeiz- oder Spülanlagen mit Mediumtemperaturen bis zu 80 °C, erfasst die induktive Bandmittenmessung IMR mit einer Genauigkeit von ±5 mm die Bandmittenlage von Metallbändern und Metallfolien. Die Anlage ist vollkommen wartungsfrei und geeignet für den Einsatz bei Säuredämpfen und Flüssigkeiten.

Realisierung:

Beim IMR werden vier vergossene Spulen in zwei mediumbeständige, nichtmetallische Schutzrohre, die ober- und unterhalb des Bandes quer durch den Behälter führen, eingeschoben. Damit ist die Sensorik bestmöglich gegen Umwelteinflüsse geschützt. 

Zwei Spulen in einem Rohr fungieren als Sender, während die anderen beiden als Empfänger fungieren. Die Spulen werden so eingebaut, dass jeder Sender dem entsprechenden Empfänger gegenüberliegt, wobei die aktiven Messflächen zum Band gerichtet und die Messbereiche der Spulen symmetrisch zur Systemachse angeordnet sind. Die kleinsten und größten Bandbreiten sollten die Messbereiche der Spulen nicht überschreiten. Die IMR-Spulen sind gekapselt und von einem C-förmigen Edelstahlblech umgeben, das zum Band hin offen ist. Zur Positionierung und zum Entfernen der Spulen innerhalb der Schutzrohre sind diese mit Handgriffen in anwendungsspezifischer Länge versehen. Die maximale Kabellänge von den Spulen bis zur Auswerteelektronik beträgt 15 m.  

Aufgrund des induktiven Messverfahrens haben typische Umgebungsbedingungen wie Dämpfe, Säuren oder Kunststoffmaterialien in unmittelbarer Nähe keinen Einfluss auf das Messergebnis.

Die Schutzrohre (optional auch bei EMG erhältlich) sollten aus flüssigkeitsbeständigem, nichtmetallischem Material bestehen. In der Praxis haben sich Rohre aus PTFE oder Keramik mit einem Innendurchmesser von 150 mm als geeignet erwiesen. Der Abstand zwischen den aktiven Messflächen der Spulen beträgt standardmäßig maximal 300 mm und kann unter Berücksichtigung von Bandmaterial, -dicke und- breite auf maximal 500 mm erhöht werden bei schlechterer Bandmittenmessgenauigkeit.

Es stehen drei Spulentypen zur Auswahl, mit denen die in der Praxis vorkommenden Bandbreiten abgedeckt werden. Je nach Auswahl der Mittensensoren lassen sich Bandbreitenunterschiede von 550, 950 oder 1550 mm auf Mittenabweichung erfassen.

Welche Komponenten kommen zum Einsatz?

 

Wo bekomme ich Unterstützung?

Know-how und Unterstützung bei der Auslegung, Konstruktion und Installation einer Gesamtlösung zum Einbau in Ihre Anlage finden Sie konzentriert bei der EMG! Konkrete Beratung zur Auslegung Ihrer Regelung und Sensoriklösung bieten Ihnen jederzeit unsere Vertriebs- und Servicemitarbeiter, unsere internationale Vertriebsorganisation oder auch unser Produktmanager Martin Wied (martin.wied@emg-automation.com).

Sprechen Sie uns einfach an!

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