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16.10.2017

Überverzinkung reduzieren – Zink sparen mit EMG eMASS®

Verschiedene Prozessverbesserungen führen über den Einsatz von EMG eMASS® zu signifikanten Einsparungen

Bandbreite der erzielten und publizierten Ergebnisse

Es gibt verschiedene Prozessverbesserungen, die über den Einsatz einer elektromagnetischen Bandstabilisierung EMG eMASS® zu signifikanten Zink- und Aluminiumeinsparungen sowie Qualitätsverbesserungen bei Feuerverzinkungs- oder Feueraluminisierungslinien führen. Grob lassen sich die diesbezüglichen Einsatzszenarien in drei Gruppen aufteilen:

  • Reduktion der Überverzinkung an bestehenden oder neuen Schmelztauchanlagen
  • Erzielung dünner Auflagen und damit massive Einsparungen an bestehenden Schmelztauchanlagen
  • Enger Düsenabstand und extra homogene Auflagen bei neuen oder an bestehenden Schmelztauchanlagen z. B. mit dem Schwerpunkt Automobilindustrie.


Selbstverständlich gehen die Anwender von EMG eMASS®-Bandstabilisierungslösungen sorgsam und öffentlich zurückhaltend mit Zahlen zu den konkret erreichten Einsparungen um, dennoch sind in den letzten 10 Jahren auf Konferenzen und Messen Ergebnisse präsentiert worden, die wir in dieser Artikelserie aufgreifen und in den Kontext der oben genannten  Einsatzszenarien stellen wollen.

Beginnen wir mit der Reduktion der Überverzinkung an bestehenden oder neuen Schmelztauchanlagen

Im engeren Sinn greift dieses Szenario eigentlich nur bei existierenden und schon im Produktionseinsatz befindlichen Anlagen. Bei neuen Anlagen wird EMG eMASS® von vorneherein dazu eingesetzt, eine Überverzinkung soweit wie möglich auszuschließen. Ein Vorher-/Nachher- Vergleich ist hier weder sinnvoll noch mit Blick auf die Kosten möglich. Konzentrieren wir uns also auf die Ertüchtigung bestehender Anlagen.

Schon im Jahr 2007 konnte Thyssenkrupp Steel an der EMG eMASS®-Pilotanlage zeigen, dass es bei einer einseitigen Auflage von 160 g/m2 möglich ist, die Standardabweichung in der Zinkauflage von 4,4 g/m2 auf 1,8 g/m2 zu reduzieren. Eine Reduktion der Überverzinkung um 1,5 – 2 g/m2 erschien also greifbar.

Ergebnisse aus dem Dauerbetrieb lieferte dann erstmalig ArcelorMittal Columbus, USA, anlässlich der Galvanizers Conference 2010: „Sofort nach der Inbetriebnahme konnte das Beschichtungsziel der Anlage um 1 g/m2/Seite reduziert werden“.

Diese Ergebnisse wurden 2011 von Galvatech, ebenfalls aus Anlass der Galvanizers Conference, noch übertroffen. Die Gesamtbeschichtung konnte im Mittel um 3,3 g/m2 gesenkt werden (oder um 1,65 g/m2/Seite) und bezogen auf das Produktionsvolumen 2011 gab Galvatech eine Zinkeinsparung von 202 Tonnen/Jahr an, was damals einem Gegenwert von 359.000 € entsprach und heute einem Wert von über 520.000 € entsprechen würde!

Anlässlich der JSI-ESTAD Konferenz 2014 in Paris legte ArcelorMittal dann noch einmal nach: „In Cleveland [ArcelorMittal, USA] konnte mit dieser Lösung [EMG eMASS®] die Überverzinkung um 1 bis 1,5 g/m² reduziert werden.“  

Fazit:
Basierend darauf und unterstützt durch interne Informationen aus verschiedenen Kundenprojekten können wir heute sagen, dass die Ertüchtigung einer bestehenden und im Regelbetrieb produzierenden Schmelztauchanlage moderner Bauart mit einer
EMG eMASS® Bandstabilisierung zu einer Reduktion der Überverzinkung von mindestens 1 g/m2/Seite oder mehr führen kann. Diese wurde von weltweit führenden Stahlherstellern nachgewiesen und publiziert!

Selbstverständlich ist die durch den Einsatz von EMG eMASS® erzielbare Wertschöpfung nicht auf Zinkeinsparungen beschränkt. Hinzu kommen die deutlich homogenere Beschichtung im Querprofil als wichtige  Anforderung anspruchsvoller Endkunden (z. B. im Automobil- oder Verpackungssektor) sowie eine mögliche Erhöhung der Anlagengeschwindigkeit ohne Qualitätseinbußen.

Nur zur Verdeutlichung: Dies  trifft auf moderne Anlagen zu, die schon heute hochqualitative Oberflächen auch mit geringen Auflagengewichten produzieren. Die mögliche noch deutlich höhere Wertschöpfung durch eine Investition in EMG eMASS® bei Anlagen, die - z. B. bedingt durch die Bauart der Abblasdüse - dünne Zinkauflagen heute noch nicht produzieren können, wird im nächsten Artikel dieser Serie beschrieben.

Lesen Sie dazu: Dünne Auflagen produzieren – massiv Zink einsparen mit EMG eMASS®

Was das für Ihre Anlage bedeutet, lässt sich selbstverständlich nur nach in Augenscheinnahme der Situation vor Ort und unter Kenntnis der konkreten Produktionsdaten abschätzen. Gerne stellen wir Ihnen auch entsprechende Kalkulationshilfen zur Verfügung und beraten Sie eingehend.

Sie wollen ebenfalls Zink sparen und generell mehr zur EMG eMASS® und der konkreten Anwendung wissen? Dann kontaktieren Sie gerne jederzeit unsere Vertriebsorganisation oder auch unser Produktmanagement direkt unter: steffen.dombrowski@emg-automation.com und besuchen Sie unsere Webseite.