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16.10.2017

Auf dem Weg zum erfolgreichen EMG eMASS®-Projekt

Optimale Prozessergebnisse bei möglichst geringem Projektaufwand

Die wesentlichen Einflussfaktoren auf den Projekterfolg bei einem EMG eMASS® -Projekt

In den vergangenen Artikeln dieser Serie haben wir uns intensiv mit der Frage beschäftigt, mit welchen Methoden und in welchen Szenarien man optimale Ergebnisse beim Einsatz einer elektromagnetischen Bandstabilisierung EMG eMASS® erreichen kann.

Ist erst einmal die Grundsatzentscheidung für die Investition in eine Bandstabilisierung gefallen, stellt sich automatisch die zweite Frage, wie man die Installation in der Linie, die Inbetriebnahme und die Nutzung des Systems in der Produktion so gestaltet, dass auf der einen Seite der Projektaufwand möglichst gering gehalten wird und auf der anderen Seite optimale Prozessergebnisse erreicht werden können, ohne den Betrieb der Beschichtungsanlage über Gebühr zu behindern.

Die Erreichung dieses Ziels ist bei Beachtung der folgenden fünf Punkte mit hoher Sicherheit möglich:

  1. Zunächst einmal muss geklärt werden, was genau die Ziele sind, die mit dem geplanten Einsatz von EMG eMASS® verbunden sind. Ist es die weitere Zinkeinsparung bei einer ohnehin schon weitgehend optimierten Anlage? Ist es die Erreichung dünnerer Auflagen, die nur dann gefahren werden können, wenn das Band stabiler läuft? Oder ist es eine neue Investition oder grundlegende Optimierung der Beschichtungsanlage, bei der nicht nur das Bandstabilisierungssystem sondern die Kombination aus Bandstabilisierung und Abblasdüsen-System als integrierte Lösung (EMG eMASS® / DUMA-BANDZINK JetPro®) in Frage kommt?
  2. Der zweite wichtige Punkt ist die Klärung der mechanischen Integrationsmöglichkeiten. Hierbei sollte auf der einen Seite darauf geachtet werden, dass die Bandstabilisierung EMG eMASS® so nahe wie möglich zum Technologiepunkt „Düsenlippe“ angeordnet wird und auf der anderen Seite, dass der Betrieb der Anlage auch mit Blick auf die manuelle Düsenreinigung möglichst ungehindert weitergehen kann. Sofern keine integrierte Lösung in Frage kommt, bietet sich hier in fast allen Fällen an, das Bandstabilisierungssystem auf einer separaten Aufständerung zu montieren. EMG eMASS® kann dann unabhängig von der Düsenmaschine aus der Anlage gefahren werden. Wartungsarbeiten an der Düsenanordnung werden somit ohne Behinderung möglich und erhöhen die Akzeptanz des Personals in Bezug auf die ständige Nutzung des Systems erheblich.
  3. Ein dritter wichtiger zu klärender Punkt ist die daten- und steuerungstechnische Integration in die Anlagenautomatisierung. Die Tiefe dieser Integration hängt mit den in Punkt 1 definierten Zielen und der mechanischen Kopplung zwischen Abblasdüse und Bandstabilisierung aus Punkt 2 zusammen. Hier ist von Anfang an eine klare Schnittstellendefinition und Aufgabenverteilung zwischen EMG, dem Automatisierungspartner und dem Endanwender erforderlich. EMG kann in diesem Zusammenhang, genau wie bei der mechanischen Integration, auf ein reiches Portfolio von Lösungen und Erfahrungen zurückgreifen.
  4. Ein eng abgestimmter Projektplan und eine intelligente Verteilung der Aufgaben sind eine weitere Voraussetzung für ein erfolgreiches Projekt. In vielen Fällen können insbesondere Aufgaben bei der mechanischen und elektrischen Integration entweder vom Kunden oder lokalen Dienstleistern direkt übernommen werden. Damit lässt sich in aller Regel eine sehr kosteneffiziente Lösung für den Einsatz eines EMG eMASS®-Systems realisieren.
  5. „Last but not least” ist die intensive Betreuung und Schulung des Service- und Anlagen-Personals beim Endkunden durch die Experten der EMG eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Projekt. Dadurch wird der Endanwender so schnell wie möglich in den “Fahrersitz” in Bezug auf den erfolgreichen Produktionseinsatz eines elektromagnetischen Bandstabilisierungssystems gebracht.  


Fazit
Aufgrund der inzwischen mehr als zehnjährigen Erfahrung mit dem Einsatz der elektromagnetischen Stabilisierung
EMG eMASS® in etwa 50 Anwendungen weltweit, lässt sich bei Beachtung der oben skizzierten Einflussfaktoren auf den Projektverlauf und in Zusammenarbeit mit EMG ein erfolgreiches Projekt mit sehr geringem Risiko für den Endanwender realisieren. Dieser ist dann in der Lage, sehr schnell die bei seiner Investitionsentscheidung antizipierte Wertschöpfung in der Realität umzusetzen. Eine gemeinsam abgestimmte und akzeptierte Zieldefintion ist dabei der entscheidende Erfolgsfaktor!

Lesen Sie zur Vertiefung auch die weiteren Artikel aus dieser Reihe:


Neugierig geworden? Sie wollen mehr über EMG eMASS® und den Aufwand für ein erfolgreiches Projekt wissen? Bitte kontaktieren Sie gerne jederzeit unsere Vertriebsorganisation oder auch unser Produktmanagement direkt unter: steffen.dombrowski@emg-automation.com und besuchen Sie unsere Webseite.