ELDRO® Bremslüfter

Standardausführung

Aufbau

Die wesentlichen Bauelemente des ELDRO®-Gerätes, Elektromotor und ­geschlossenes Hydrauliksystem, sind zu einer konstruktiven Einheit koaxial zusammengebaut. Als Arbeitsmedium für die Krafterzeugung dient die Betriebsflüssigkeit des Hydrauliksystems.

Technische Daten
Typ Hubkraft Hubweg Hubarbeit Bremsfederkraft
(c-Feder)
Leistungs-
aufnahme
Stromaufnahme bei 400 V Schalthäufigkeit bei S 3-60 % ED Gewicht
N mm N cm N W A c/h kg
Kurz- und Langhubausführung
ED 23 220 50 1110 180 165 0,5 2000 10
ED 30 300 50 1500 270 200 0,5 2000 14
ED 50 500 60 3000 460 210 0,5 2000 23
ED 80 800 60 4800 750 330 1,2 2000 24
ED 121 1250 60 7500 1200 330 1,2 2000 39
ED 185 1850 60 11100 19000 450 1,3 2000 39
ED 201 2000 60 12000 1900 450 1,3 2000 39
ED 301 3000 60 18000 2700 550 1,4 1500 40

Funktionsweise


Ed 350/20
Ed 301/15

Ed 23/5

Ed 121/6
Ed 201/6
Ed 301/6
mit 2 ind.
Endschaltern
IFL 15-355-A

Im ausgeschalteten (spannungslosen) Zustand befindet sich der Hydraulikkolben mit der Kolbenstange in seiner unteren Endlage. Im eingeschalteten Zustand fördert die Hydraulikpumpe die Betriebsflüssigkeit unter den Kolben und erzeugt dort einen hydraulischen Druck, und somit die Kraft des ELDRO®-Gerätes. Infolge des erzeugten Druckes durchläuft der Kolben seinen Weg gegen die eingebaute Brems- oder Rückzugsfeder oder gegen eine äußere Belastung. Die sich aus dem Produkt Kraft x Hubweg ergebende Arbeit wird über die Kolbenstange und Drucklasche auf die zu betätigende Einrichtung übertragen.

Dabei können sowohl der gesamte Hubweg als auch beliebige, von außen begrenzte Wegabschnitte durchfahren werden. In der jeweiligen Kolbenendlage geht die Leistungsaufnahme des Motors aufgrund der hydraulischen Gesetzmäßigkeit gegenüber der beim Hubvorgang aufgenommenen Leistung zurück. Der Druck im Gerät erreicht dabei seinen Höchstwert. In der Ruhelage des Kolbens wird der Antriebsmotor also entlastet. Dadurch ist das ELDRO®-Gerät unempfindlich gegen mechanische Überlastung, z. B. Blockieren der Bremse. Aus all dem resultiert, dass eine thermische Schutzschaltung nicht erforderlich ist.

Die Geräte sind mit Asynchronmotoren ausgerüstet. Netzspannungsschwankungen haben daher nur einen begrenzten Einfluss auf die Funktion der Geräte, da die Motordrehzahl vorwiegend frequenz- und weniger spannungsabhängig ist.Im ausgeschalteten Zustand geht der Kolben unter dem Einfluss der äußeren Kraft (Bremsfeder oder Gewicht bzw. der eingebauten Bremsfeder) in die Ausgangsstellung zurück. Abgesehen vom An- und Auslaufbereich des Motors verlaufen die Hub- und Senkgeschwindigkeiten linear. Die erzielten Stellzeiten sind abhängig von der Größe der Belastung sowie der Viskosität des eingefüllten Betriebsmittels, die ihrerseits von der Umgebungstemperatur beeinflusst wird.

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