Induktive Bandlagemessung SMI

SMI

Die induktive Bandmittenmessung SMI als Nachfolger der bewährten BMI und BMIH Technologie wird zur wartungsfreien und berührungslosen Messung der Bandlage von Metallbändern bei Bandlaufregelungen eingesetzt. Unempfindlich gegen störende Einflüsse von außen lassen sich mit dem induktiven Messverfahren auch nichtmagnetische Materialien, wie Aluminium, Kupfer, Messing oder austenitische Chrom-Nickel-Stähle (z.B. 1.4301) sicher erfassen.
Das Messprinzip beruht auf der elektromagnetischen Induktion. An den Bandkanten sind in einer Ebene senkrecht zur Banddurchlaufebene je zwei Mittensensoren symmetrisch zur Anlagenmitte so angeordnet, dass das Band möglichst mittig zwischen den Mittensensoren durchläuft. Der oberhalb des Bandes angeordnete Mittensensor wird jeweils als Sender und der gegenüberliegende als Empfänger geschaltet. Die Elektronikeinheit SMI2.11.x versorgt die Sender mit einer in Frequenz und Amplitude geregelten, sinusförmigen Wechselspannung. An jeder Sendespule bildet sich ein ausgeprägtes, elektromagnetisches Wechselfeld in Richtung der gegenüberliegenden Empfänger. Die Empfänger werden von dem Wechselfeld je nach Lage des Bandes unterschiedlich stark durchflutet. Die so induzierten Wechselspannungen liefern durch Auswertung der frequenzabhängigen Amplitudenhöhe analoge Ausgangssignale für die Bandkantenlage in der Messeinrichtung.
Das induktive Messsystem enthält eine umfangreiche Selbstüberwachung. Die Einzelsignale sind zu den Sammelmeldungen „Messeinrichtung o.k.” und „Band detektiert” zusammengefasst. Zusätzlich zu den früheren Sensoren BMI und BMIH verfügt die neue Sensorfamilie SMI über die Möglichkeit, Analogsignale zur Stellgliedlage einzulesen.

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