Elektrohydraulisches Hubgerät ELDRO® Schlagwetter/Explosionsgeschützt
Modernste Industriebremsen höchster Qualität
Alle elektrohydraulischen Hubgeräte ELDRO® zeichnet höchste Betriebssicherheit und Langlebigkeit durch das verschleißfreie Arbeitsprinzip aus. Die Hydraulik sorgt für ein weiches und stoßfreies Arbeiten und kurze Stellzeiten. Intelligentes Gerätedesign führt zu einfachem Handling beim Ein- und Ausbau.
Aufbau
Die wesentlichen Bauelemente des ELDRO®-Gerätes, Elektromotor und geschlossenes Hydrauliksystem, sind zu einer konstruktiven Einheit koaxial zusammengebaut. Als Arbeitsmedium für die Krafterzeugung dient die Betriebsflüssigkeit des Hydrauliksystems.
Funktionsweise
Im ausgeschalteten (spannungslosen) Zustand befindet sich der Hydraulikkolben mit der Kolbenstange in seiner unteren Endlage. Im eingeschalteten Zustand fördert die Hydraulikpumpe die Betriebsflüssigkeit unter den Kolben und erzeugt dort einen hydraulischen Druck, und somit die Kraft des ELDRO®-Gerätes. Infolge des erzeugten Druckes durchläuft der Kolben seinen Weg gegen die eingebaute Brems- oder Rückzugsfeder oder gegen eine äußere Belastung. Die sich aus dem Produkt Kraft x Hubweg ergebende Arbeit wird über die Kolbenstange und Drucklasche auf die zu betätigende Einrichtung übertragen.
Dabei können sowohl der gesamte Hubweg als auch beliebige, von außen begrenzte Wegabschnitte durchfahren werden. In der jeweiligen Kolbenendlage geht die Leistungsaufnahme des Motors aufgrund der hydraulischen Gesetzmäßigkeit gegenüber der beim Hubvorgang aufgenommenen Leistung zurück. Der Druck im Gerät erreicht dabei seinen Höchstwert. In der Ruhelage des Kolbens wird der Antriebsmotor also entlastet. Dadurch ist das ELDRO®-Gerät unempfindlich gegen mechanische Überlastung, z. B. Blockieren der Bremse. Aus all dem resultiert, dass eine thermische Schutzschaltung nicht erforderlich ist. Die Geräte sind mit Asynchronmotoren ausgerüstet.
Netzspannungsschwankungen haben daher nur einen begrenzten Einfluss auf die Funktion der Geräte, da die Motordrehzahl vorwiegend frequenz- und weniger spannungsabhängig ist.Im ausgeschalteten Zustand geht der Kolben unter dem Einfluss der äußeren Kraft (Bremsfeder oder Gewicht bzw. der eingebauten Bremsfeder) in die Ausgangsstellung zurück. Abgesehen vom An- und Auslaufbereich des Motors verlaufen die Hub- und Senkgeschwindigkeiten linear. Die erzielten Stellzeiten sind abhängig von der Größe der Belastung sowie der Viskosität des eingefüllten Betriebsmittels, die ihrerseits von der Umgebungstemperatur beeinflusst wird.



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